Was tun bei Lebensmittelallergie

Maßnahmen gegen Lebensmittelallergien

Wie kann man mit lästigem aphten im Mund umgehen? Wie gehe ich vor, wenn ich eine Lebensmittelallergie vermute? Nahrungsmittelallergie Lebensmittelallergien sind besonders bei Kindern verbreitet. Oftmals verbessern sie sich mit der Zeit, aber die Symptome können permanent anhalten. Im Erwachsenenalter gibt es eine weitere Art der Nahrungsmittelüberempfindlichkeit im Zusammenhang mit Pollenallergie.

Laut aktueller Untersuchungen leiden etwa sechs von 100 Babys und Kleinstkindern an einer Lebensmittelallergie.

Davon sind vor allem Menschen mit Neurodermitis betroffen: 33 bis 50 Prozentpunkte von ihnen sind gleichzeitig lebensmittelecht. Eine weitere Art der Nahrungsmittelüberempfindlichkeit kann bereits in der Schulzeit und im Erwachsenalter auftauchen. Weil einige Blütenpollen strukturelle Gemeinsamkeiten mit Lebensmittelzutaten haben, kann dies auch zu einer Lebensmittelallergie führen.

Lebensmittelallergien im Erwachsensein werden in der Regel durch Schalenfrüchte, Obst und Gemüsesorten verursacht und beruhen hauptsächlich auf einer Pollenerkrankung. Lebensmittelunverträglichkeiten, die nicht auf einer Überreaktion des Abwehrsystems beruhen, sondern andere Gründe haben, sind von Lebensmittelallergien zu unterscheiden. Bei einer Lebensmittelallergie sind die Symptome sehr unterschiedlich: Sie variieren von lokalisierten bis hin zu leichten allgemeinen Reaktionen auf den - in der Regel nur selten - auftretenden und möglicherweise lebensbedrohlichen antibiotischen Erreger.

Nach dem Verzehr einer Lebensmittel, gegen die sie eine allergische Reaktion haben, kommt es bei Neurodermitis nicht nur zu einer Beeinträchtigung des Hautzustandes, sondern oft auch zu anderen Einflüssen. Lebensmittelallergien, die auf einer Pollenüberempfindlichkeit beruhen, sind unterschiedlich. Bei Vorliegen einer Hypersensibilität kommt es zu Rötung und Degen. Zudem kann bei einem konkreten Allergieverdacht eine Diagnostik nützlich sein, um zu prüfen, ob sich die Allergiesymptome durch die bewusste Vermeidung der potenziell schädlichen Lebensmittel verbessern.

Um die Diagnosestellung zu bestätigen, ist oft ein so genannter mündlicher Provozierungstest notwendig, bei dem der Betroffene unter strenger medizinischer Aufsicht geeignete Lebensmittel isst. Zeigt sich eine Reaktion, kann durchaus von einer Lebensmittelallergie gegen diese Stoffe auszugehen sein. Daher ist die allerwichtigste Therapie die Vermeidung des Alleinstellens. Die Frage, ob eine strikte Ernährung wirklich notwendig ist, richtet sich nach der Form der Lebensmittelallergie und der Stärke der Krankheit.

Allerdings verlangen einige Leidende eine strikte Ernährung, die manchmal schwierig zu halten ist, da die allergenen Stoffe oft verborgen sind oder nicht gekennzeichnet werden müssen. Sie sollten daher umfassend über die Krankheit, die Etikettierungspflicht und die erforderliche Ernährung informiert werden. Patientinnen und Patientinnen mit einem erhöhten Infektionsrisiko durch schwerwiegende Allergien bis hin zum antiseptischen Stoß sollten immer ein Notfallkit dabei haben.

Bei vielen Pollenallergiearten gibt es spezielle immuntherapeutische Maßnahmen (Hyposensibilisierung), die zur Zeit die einzig kausale Therapie für die Erkrankung sind. Es laufen zurzeit Untersuchungen, ob die Therapie von Pollenallergie und damit verbundenen Lebensmittelallergien auch die Lebensmittelallergien verbessern wird. Für einige Lebensmittelallergien werden zurzeit auch spezielle immuntherapeutische Maßnahmen entwickelt.

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