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Nachteiliges Elektroauto - der Kostenvorteil Elektrische Autos haben es nicht leicht. Diese werden als die Zukunftsbranche der Automobilindustrie angesehen und sind in Deutschland derzeit nur ein schattiges Dasein. Von den 44,4 Mio. in Deutschland zugelassenen Pkw werden nur 0,3% mit Elektrizität angetrieben. Verglichen mit Benzinklassikern haben Elektromobile einige Vor- und Nachteile.

Für sie ist es wichtig, dass sie in der Lage sind, ihre Leistung zu steigern. Im Prinzip gilt das Elektroauto als umwelt- und klimaschonend, da seine Verbrennungsmotoren keinen Brennvorgang durchlaufen und damit deutlich weniger Kohlendioxid (durch Stromerzeugung) emittieren als Benzin- oder Dieselfahrzeuge.

Andererseits ist die Umweltbilanz von Elektro-Vierrädern auf den zweiten Aspekt nicht mehr ganz so optimal wie früher, da in Deutschland der Elektrizitätsbedarf hauptsächlich durch Steinkohlekraftwerke gedeckt wird. Einer der Faktoren, die auch der Umgebung zugute kommen, ist das niedrige Volumen, das Elektroautos produzieren. Hier kann der Straßenlärm stark reduziert werden, wenn mehr Autos auf der Straße sind, die mit Elektrizität fahren.

Auch die nahezu geräuschlose Bewegung, neben dem Luftstrom, kann sich negativ bemerkbar machen, da die Passanten es gewohnt sind, dass Autos während der Autofahrt Lärm machen. E-Autos stellen daher sozusagen ein höheres Risikopotenzial dar. Einen entscheidenden Vorteil von E-Autos stellt der höhere Anschaffungspreis dar. Auch bei kleineren Elektromobilen liegt die Preisklasse in der Praxis bei meist rund 20000, was bei vergleichbaren benzinbetriebenen Modellen viel billiger ist:

Gemäß dem ADAC-Pkw-Kostenvergleich (14.12.) ist jedoch allein das Elektrofahrzeug BMW is3 im Vergleich zu Benzinmodellen wirtschaftlich profitabel, mindestens bei einer Haltezeit von vier Jahren und einer jährlichen Fahrleistung von rund fünfzehntausend Kilometer. Langfristig kann sich der Kauf eines Elektrofahrzeugs noch auszahlen, denn einerseits ist Elektrizität billiger als Treibstoff (der Stromverbrauch von Elektrofahrzeugen pro 100 Kilometer beläuft sich auf kaum mehr als 5 ) und andererseits sind die Betriebskosten niedriger.

In Deutschland haben die staatlichen Subventionen für Elektrofahrzeuge bei weitem nicht das Maß Norwegens überschritten, wo z. B. neue Elektrofahrzeuge nicht mehrwertsteuerpflichtig sind und ein viertel aller neuen Fahrzeuge mittlerweile mit Elektroantrieb ausgestattet sind. Aber auch in Deutschland bekommen Elektroauto-Käufer bestimmte Rabatte und sind für die ersten zehn Jahre (ab dem ersten Januar 2009) von der Kfz-Steuer ausgenommen.

In Zukunft könnten die Politiker weitere Kaufanreize für ein Elektromobil schaffen, da sich die Regierung ein Zielvorgabe von einer Milliarde E-Autos bis 2020 gesetzt hat. Aktuell fahren fast 20000 rein elektrische Autos und rund 110000 Hybridautos auf deutschen Strassen. Vorteilhaft für E-Autos ist die wesentlich höhere Energieausbeute von bis zu 90% gegenüber nur 30% für Benzinfahrzeuge, so dass konventionelle Autos bei gleichen Verhältnissen das Dreifache an Strom verbrauchen müssen, um die gleiche Distanz aufzubringen.

Darüber hinaus sind Benzinfahrzeuge in der Regel pflegeintensiver, da der Verschleiss, z.B. an den Scheibenbremsen, größer ist als bei E-Autos. Einen hohen Kostendruck bei Elektrofahrzeugen hat jedoch die Autobatterie, die etwa alle fünf Jahre oder etwa alle 150.000 Kilometer ersetzt werden muss und rasch über EUR 100.000 kosten kann.

Im Gegensatz zu Benzinmotoren, die an der Tankstelle innerhalb weniger Sekunden "aufgeladen" werden können, benötigen Elektromobile durchschnittlich vier bis acht Zeitstunden. In Deutschland sind die mobilen Stromtankstellen für Elektrofahrzeuge oft weit auseinander, vor allem in ländlich geprägten Regionen. Zudem sind die kraftstofffreien Autos auch für größere Entfernungen ziemlich untauglich, da die Lithium-Ionen-Batterien der meisten Elektromobile eine kurze Distanz haben - sie reichen nur für etwa 100 Kilometer.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Elektromobile ein großes Zukunftspotenzial haben. Derzeit ist der Stromverbrauch jedoch noch in mancher Beziehung im Vergleich zum Brennstoff nachteilig.

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