Bei bis zu 30% der Bundesbürger kommt es zu einer Lebensmittelintoleranz und bei ca. 7% zu einer Nahrungsmittelallergie. Menschen, die von einer solchen Allergien oder Intoleranzen betroffen sind, dürfen keine Lebensmittel oder Inhaltsstoffe essen, auf die sie ansprechen. Um die Trigger zu vermeiden, werden die 14 gebräuchlichsten Allergene auf Nahrungsmitteln markiert. Es wird erläutert, welche Allergene das sind und wie sie beschriftet sind.
Nahrungsmittelallergie oder Nahrungsmittelintoleranz? Wer gewisse Lebensmittel oder Zutaten nicht toleriert, ist in der Lage, eine Nahrungsmittelallergie oder eine Nahrungsmittelintoleranz, auch bekannt als Nahrungsmittelintoleranz. Aber was ist der Unterscheid zwischen Allergie und Unerträglichkeit? Substanzen, die oft Allergieauslöser sind, werden als Allergene bezeichnet. Oftmals können schon die kleinsten Gehalte eines Allergieerregers eine Wirkung entfalten.
In manchen Fällen können die Auswirkungen einer Nahrungsmittelallergie gar lebensgefährlich sein. Nahrungsmittelallergien gegen Milchprotein, Schalenfrüchte, Soja oder Getreide sind weit verbreitet. Nahrungsmittelintoleranz oder -intoleranz bedeutet, dass das körpereigene System nicht anspricht. In der Regel können die Betroffenen kleine Beträge der Auslösernahrung ertragen. Zu den weit verbreiteten Nahrungsmittelunverträglichkeiten gehören Laktose- oder Fruchtzuckerunverträglichkeit, die eine Intoleranz gegenüber Laktose oder Fruktose darstellen.
Zöliakie gilt oft auch als Nahrungsmittelunverträglichkeit. Tatsächlich ist es aber eine autoimmune Erkrankung, bei der Kleber, das Protein Kleber aus Cerealien, eine Darmentzündung verursacht. Hinweis: Mehr über Glutenprobleme können Sie im Artikel "Zöliakie" nachlesen. Seit Ende 2005 müssen die 14 bedeutendsten allergenen Substanzen in der Liste der Zutaten aufgelistet werden, wenn sie als Zutaten in einem Lebensmittel enthalten sind.
Die Kennzeichnung dieser Allergene ist auch dann erforderlich, wenn sie als Hilfsmittel verwendet werden, z.B. als Träger für Zusatz- oder Aromastoffe oder als Extraktions-Lösungsmittel. Um sicherzustellen, dass die allergenen Inhaltsstoffe in der Inhaltsstoffliste leicht zu erkennen sind, werden sie zusätzlich farblich markiert, z.B. dick, kursiv oder gefärbt. Ebenso bei Nahrungsmitteln ohne Inhaltsstoffliste sind allergene Inhaltsstoffe auf dem Label angegeben.
Die Angabe von Allergieauslösern ist jedoch nicht notwendig, wenn die allergene Komponente bereits aus dem Namen des Nahrungsmittels ersichtlich ist. Tipp: Welche 14 Lebensmittel oder Inhaltsstoffe zu den zu kennzeichnenden Allergieauslösern zählen, können Sie in der Infobox nachlesen. Darüber hinaus können sich die Verbraucher seit Ende 2014 auch in großen Mengen über Allergene informieren, z.B. an Fleisch- und Käseautomaten oder in der Gastronomie.
Informationen über Allergene können hier in schriftlicher oder mündlicher Form gegeben werden. Dies erfolgt in schriftlicher Form, z.B. durch Lebensmitteletiketten oder auf Menüs. Kann man sich über Allergene oral erkundigen, muss diese Möglichkeiten z.B. durch Zeichen angezeigt werden. In diesem Falle müssen die Informationen über Allergene auch in schriftlicher Form zur Verfügung stehen, damit die Konsumenten sie bei Bedürftigkeit konsultieren können.
Allergieauslöser müssen nur dann etikettiert werden, wenn sie bewusst in der Lebensmittelherstellung verwendet wurden. Wurden die Komponenten dagegen versehentlich in ein Erzeugnis eingebracht, entfällt die Kennzeichnungspflicht. Derartige Allergenspuren treten z.B. auf, wenn eine allergene Substanz an anderer Stelle in einer Nahrungsmittelfabrik verwendet wird und versehentlich in Lebensmittel gerät, die dieses Allergieauslöser gemäß dem Rezept nicht enthält.
In der Regel wird diese Option bei Erzeugnissen durch den Vermerk "kann Spuren von .... enthalten" angezeigt. Um hochallergenen Käufern beim Kauf eine verbesserte Orientierungshilfe zu bieten, beschriften wir eventuelle allergene Stoffe auf Erzeugnissen unserer Handelsmarken mit dem Hinweis: "enthält Stoffe in Form von Spurelementen von....". Wo werden Allergene markiert? In den Erzeugnissen oder in der Liste der Inhaltsstoffe sind nicht notwendigerweise die Allergene selbst aufgelistet, sondern die Inhaltsstoffe und Produkte, die Allergene beinhalten.
Das Spektrum umfasst Tiefkühlkost und Milchprodukte sowie Brote und Nudeln.