Allergie Nahrungsmittelunverträglichkeit

Nahrungsmittelunverträglichkeit bei Allergien

Der Begriff Allergie und Intoleranz wird oft synonym verwendet. Mehr und mehr Menschen leiden unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Lebensmittelallergien. Mehr und mehr Menschen leiden an einer oder mehreren Nahrungsmittelintoleranzen, auch bekannt als Nahrungsmittelintoleranzen.

Nahrungsmittelintoleranz oder Allergie?

Rund jeder dritte Deutsche ist damit vertraut: Nach dem Essen kommt es immer wieder zu Krankheiten wie Diarrhöe, Magenkrämpfe, Flatulenz, Unwohlsein und/oder Durchblutungsstörungen. Dies wird oft durch eine Nahrungsmittelintoleranz oder Allergie verursacht. Aber was ist damit gemeint, was ist der Unterscheid zwischen einer nicht-allergischen Nahrungsmittelintoleranz und einer Allergie? Nahrungsmittelintoleranz oder Allergie?

Der Begriff Allergie und Intoleranz wird oft gleichbedeutend verwendet. Beides hat das gleiche Ziel: Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Nicht allergene LebensmittelunverträglichkeitenAllergische Lebensmittelunverträglichkeiten "Lebensmittelallergien" Lebensmittelallergien sind eine übermäßige Reaktion des Abwehrsystems auf Stoffe, die an sich harmlos sind. Oft reagiert ein Kind auf Hühnereier, Vollmilch und Weichweizen, während ein Erwachsener häufiger auf Apfel, Nüsse und Fische reagiert.

Bereits kleine Nahrungsmengen können zu Erkrankungen wie Rötung, Schwellung, Durchblutungsstörungen und sogar Kurzatmigkeit mitführen. Mehr über Allergie erfahren Sie hier. Das Abwehrsystem ist nicht an einer nicht-allergischen Nahrungsmittelintoleranz mitbeteiligt. Die bekannteste nicht-allergische Nahrungsmittelunverträglichkeit ist die Milchzuckerunverträglichkeit und die Malabsorption von Fruktose. Der Grund für diese Lebensmittelunverträglichkeiten ist vielschichtig.

Im Falle einer fructosehaltigen Malabsorption, bei Defekten oder zu geringer Menge von Verkehrsproteinen, die zu den charakteristischen Merkmalen der Symptome führt, verursacht ein Defizit oder Fehler in einem Enzym Symptome einer Milchzuckerunverträglichkeit. Ebenso vielfältig sind die Reklamationen. Gerade in diesen beiden Erscheinungsformen der nicht-allergischen Nahrungsmittelintoleranz manifestieren sie sich oft in Magenkrämpfen, Flatulenz oder Diarrhöe.

Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit ist auch die Celiac-Krankheit. Es ist eine der allergischsten Lebensmittelunverträglichkeiten. Konkret auf die nicht durch IgE vermittelten Allergien bei Lebensmittelunverträglichkeiten. Hier erfahren Sie mehr. Weiterführende Hinweise zu Lebensmittelunverträglichkeiten erhalten Sie auf dem Allergieportal hier.

Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien stören die Thüringer Kliniken in Saalfeld, Rudolfstadt und Pfößneck.

Statistisch gesehen spricht jeder fünfte Deutsche auf gewisse Nahrungsmittel mit Magenschmerzen, Brechreiz, Kopfschmerzen an. Eine Nahrungsmittelintoleranz kann verschiedene Gründe haben und die Nahrungsmittelintoleranz erhöhen. Hierzu zählen biologisch induzierte Struktur-NMUs (z.B. als Folge einer Magen-Darm-Operation), Toxizitätsreaktionen, Lebensmittelverkettungen und Allergien, Spritzenerkrankungen und Reizdarmsyndrom. Obgleich viele Betreffende annehmen, an einer Lebensmittelallergie zu leiden, kommen so genannte Lebensmittelintoleranzen am haeufigsten vor.

Anders als bei Allergien, die durch eine übermäßige Immunreaktion hervorgerufen werden, kommt dem Abwehrsystem keine Bedeutung bei Lebensmittelunverträglichkeiten zu. Lebensmittelunverträglichkeiten sind im Unterschied zur Lebensmittelallergie für den Betroffenen nicht gesundheitsschädlich, können aber die Wohnqualität erheblich mindern. Bei Lebensmittelallergien reichen schon geringe Mengen an Allergenen aus, um eine lebensbedrohliche Herz-Kreislauf-Relation hervorzurufen, während die Stärke der Symptome bei Unverträglichkeit von der nicht verträglichen Nahrungsmittelmenge abhängt.

¿Wie erklärt sich der Anstieg der Nahrungsmittelintoleranzen? Lebensmittelallergien kommen bei ein bis zwei Prozentpunkten der ausgewachsenen Menschen vor. Allergieauslöser (meist "kleine Proteinfragmente") werden vom körpereigenen Abwehrsystem zu Unrecht als "gefährlich" klassifiziert. Entweder kommt es zu einer übermäßigen Reaktion des unmittelbaren Typs oder zu einer verzögerten Allergie. In einer unmittelbaren Typallergie kommt der Entstehung so genannter IgE-Antikörper eine besondere Bedeutung zu.

Im Gegensatz dazu haben andere Immunzellen (insbesondere Lymphozyten) eine maßgebliche Bedeutung bei verzögerten Zuckungen. Vor allem die Mastzelle schützt uns vor Entzündungen, aber auch die Allergiegene können zur Aktivität dieser Stoffe und zur Ausschüttung sogenannter Allergievermittler beitragen. Wichtigster Vermittler ist das Allergen histamine. Grundsätzlich kann jedes Lebensmittel eine Allergieauslöser sein.

Zu den gebräuchlichsten Lebensmittelallergenen zählen jedoch unter anderem Vollmilch, Getreide, Hühnereier, Soja, Hühnereier, Erdäpfel, Nüsse, Schalentiere und Fisch. Bei einer Lebensmittelallergie können die Symptome sehr unterschiedlich sein. Eine der gefährlichsten Formen der Soforttypallergie ist der so genannte antibakterielle Erreger. Im Falle verzögerter allergischer Typusreaktionen tritt die Manifestation nach einer angemessenen Latenzperiode nach der Einnahme auf.

Ein weiteres Erscheinungsbild einer späten Lebensmittelallergie ist die Darmentzündung, die der chronisch entzündlichen Darmkrankheit (Colitis ulcerosa) sehr ähnlich ist. Eine Lebensmittelallergie zu diagnostizieren, ist eine große Aufgabe für den betreuenden Mediziner. Zunächst muss das für die Lebensmittel unbedenkliche Allergen ermittelt werden. Außerdem müssen andere Krankheiten behandelt werden, die vergleichbare Symptome verursachen, wie z.B. Infektionskrankheiten, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Reizdarmsyndrom, etc.

Wenn es die vermutete Diagnose einer Lebensmittelallergie kondensiert, sollten Sonderuntersuchungen nachvollzogen werden. Hierzu gehört die Untersuchung von Methylethistamin im Harn (gilt als Screening-Test) oder andere spezifische Allergiediagnosen (Bluttests, Hauttests). Weil die allergene Wirkung im Magen-Darm-Trakt stattfindet, kommt der endoskopischen Diagnose eine ganz besonders große zu. Nachfolgend wird die Wichtigkeit der endoskopischen Untersuchung bei Lebensmittelallergien veranschaulicht:

Ausschluß anderer Krankheiten; Lokalisation von unspezifischen Allergie- und Entzündungssymptomen im Magen-Darm-Trakt durch besondere Färbung; Versachlichung der Behandlungssymptome und mögliche Provokation. Bei uns erhalten Sie eine so genannte endo-kopisch kontrollierte Lavagendiagnose mit Nachweis von Allergievermittlern im Magen. Bei dieser Waschflüssigkeit werden in weiteren Laborsprüngen besondere Allergievermittler (z.B. spezifisches IgE gegen Lebensmittel, TNF-a, Triptase, etc.) bestimmt.

Die Komplexdiagnostik wird in Kooperation mit dem funktionellen Labor von Prof. Dr. Y. Zopf am Uniklinikum Erlangen durchgeführt. Ein mündlicher Provokationstest wird als Goldstandard für die Beurteilung einer Lebensmittelallergie angesehen. Diese Diagnose muss jedoch wegen potenziell gesundheitsgefährdender Begleiterscheinungen auf der Intensive gestellt werden. Anders als bei einer Lebensmittelallergie sind Lebensmittelunverträglichkeiten viel häufig.

Ursache der Erscheinungen sind ungeteilte oder nicht absorbierte Kohlenhydrate im Dünndarm. Daraus resultieren typische Erkrankungen wie Abdominalschmerzen, Brechreiz, Blähungen und Durchfall. Häufig beginnen die Anzeichen 30 bis 60 min nach der Nahrungsaufnahme und können 6 bis 9 h dauern. Dabei ist es besonders darauf zu achten, dass die Betreffenden während des Essensausschubs oder in der Nacht keine Anzeichen von Symptomen haben.

Grund für diese Unverträglichkeit ist ein Enzym-Mangel (Laktasemangel) in der Schleimhaut des Dünndarms. Bestätigt werden kann diese Diagnosestellung, wenn innerhalb einer knappen Autostunde nach der Zuckeraufnahme Symptome auftreten und vor allem, wenn der Sauerstoff in der Atemluft ansteigt. Anders als beim H2-Atemtest muss hier jedoch eine Gastroskopie mit Biopsie durchgeführt werden.

Im Falle einer Laktoseintoleranz, der Rücknahme von Lebensmitteln, die Laktose enthalten, oder der Ersetzung von Tabletten. Pseudoallergene Umsetzungen werden oft durch Histamin enthaltende Lebensmittel ausgelöscht. Das Fehlen des Histamin abbauenden Enzyms Diaminoxidase (DAO) in der Schleimhaut des Dünndarms oder ein Ungleichgewicht zwischen Histamin und Abbau-Enzymen führen zu Erkrankungen, die als Histaminunverträglichkeit bekannt sind.

Der Betroffene kann eine Vielzahl von speziellen Erkrankungen wie z. B. Kopfweh, Erkältung, Ekzeme, Durchblutungsstörungen, Diarrhöe, Juckreiz oder Urtikaria haben. Auch wenn die Symptome sehr deutlich für eine Allergiesprechend sind, ist es eine Unverträglichkeit, bei der das körpereigene System keine Funktion hat. Hier ist der überschüssige Histaminanteil, der in den Blutkreislauf eintritt, für diese Reklamationen mitverantwortlich.

Häufigste Trigger sind Alkoholika, besonders die Rotweine, Sauerkrautsorten, Käse, Fisch, Salami, Rohwurst, Schalenfrüchte, Schokolade, so genannte Histaminbefreiungsmittel (Erdbeeren, Zitrusfrüchte) und Histaminabbau blockierende Arzneimittel (Ambroxol, Azetylcystein, Clevulansäure, etc.). Bei Histaminunverträglichkeit geht es vor allem um die Reduzierung histaminhaltiger Lebensmittel und die Verabreichung von Histaminika (Dinatriumcromoglicinsäure) bei Krankheit. Sogar hochdosierte Vitamine können sich auf den DAO-Spiegel günstig auswirkt und die Symptome lindern.

Häufig bedürfen die Lebensmittelunverträglichkeiten einer komplexen Diagnose, die in der Internistischen Ambulanz II durchgeführt wird.

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